Aescher Wirtshäuser

In beinahe 20 Wirtshäuser konnte man noch  in den 1960er Jahren in Aesch einkehren. Bevor das Fernsehen und die elektronischen Medien Einzug hielten, spielte sich hier das gesellschaftliche Leben ab. In ihren Säälen luden sie zu Bällen, Theater, Vorträgen und Filmvorführungen. Kegelbahnen gab es gleich mehrere in unserem Dorf.

Hier standen einst die 'Aescher' Wirtshäuser ... (Karte)

Restaurant Angenstein

... an der Baselstrasse 2. Duggingen

'D Mugge' nannte man im Volksmund das Restaurant 'Angenstein'. Obwohl diese Wirtschaft auf Dugginger Boden stand, galt sie als Aescher Restaurant. 

Gasthof zum Bären

...  an der Hauptstrasse 98, das heutige Restaurant 'Tipo'.

  • Der alte 'Bären': Gasthof, Metzgerei und 'Saft' für durstige Automobile. So präsentierte sich der Gasthof bis zum Neubau um 1960. 

  • Bevor der Gasthof und die Metzgerei an der Hauptstrasse 98 gebaut wurde war stand hier der Bauernhof der Familie Huber.


  • Metzgerei und Gasthof gehörte früher vielfach zusammen. Metzgerei Hofer und Restaurant Bären in den 1950er - Jahren. 

  • Blick in die Gaststube des alten ‘Bären’. Man kam in ins Wirtshaus um in der Zeitung zu lesen oder einen 'Schoppen' zu drinken. Die angebotenen Preise sind längst passé.


  • Der 'Bären' in den 1970er Jahren ...


Restaurant Central

... an der Hauptstrasse 87

Das ehemalige Restaurant Central in den 1970er Jahren. Heute werden hier Velos verkauft und repariert.
Foto André Mühlhaupt

Restaurant zur Eintracht

... stand einst an der Hauptstrasse 73.

Im Restaurant Eintracht mit seiner lauschigen Gartenwirtschaft war bereits eine telephonische Reservation möglich.

Kaffeehalle Friedheim

...stand in der Klus, Klusstrasse 178

Die 'Kaffeehalle Friedheim' von 'Nebel Xander'. Sie wurde 1936 durch das Restaurant 'Vordere Klus' ersetzt.


Restaurant Frohsinn

... an der Hauptstrasse 83

Im Jahre 1907 wird die Trambahn Aesch-Basel eröffnet. Jung und alt bewundert den ersten Tramzug. Bis ins Jahr 1948 manövrierte das Tram auf der Hauptstrasse und machte Halt vor dem Restaurant Frohsinn.

Restaurant zum Hofgarten

... an der Hauptstrasse 19

Wie viele andere hat das Restaurant Hofgarten den Wandel der Zeit miterlebt: Einst konnte man hier gediegen speisen, später ergötzten sich Männer an jungen Frauen, die an Metallstangen tanzten. Heute ist das fein herausgeputzte Restaurant leider geschlossen.

Restaurant Hübeli / Salmen

... stand einst an der Hauptstrasse 35

Das Restaurant 'Hübeli' als es noch Platz für ein Gartenrestaurant gab.  Nach seinem Bierlieferanten (Salmenbräu) trug es einige Zeit auch den Namen 'Salmen'. Vor einigen Jahren ist es einer Überbauung der Bürgergemeinde gewichen.

zur Jägerstube

... an der Hauptstrasse 104

  • Das Restaurant "Zur Jägerstube" im Jahre 1908. Zu dieser Zeit scheint es wohl ein besonderer Höhepunkt gewesen zu sein, sich dem Fotografen stellen zu dürfen. Heute ist es umgestaltet zum 'Jackson's Pub'.


  • Das Inserat aus dem Jahr 1900 zeugt von einem Wirtewechsel mit gleichzeitiger Umtaufe der damaligen 'Reblaube' zur 'Jägerstube'.

Hotel Jura

...an der Bahnhofstrasse 25

Das Hotel, heute Restaurant ‘Jura’ spielte im Dorfleben immer eine wichtige Rolle. In seinem Saal fanden jeweils Vereinsabende, Theater, Tanz und andere Veranstaltungen statt. Als einer der wenigen grösseren Säälen in unserem Dorf wird er noch heute nicht nur an der Fasnacht gerne genutzt.

Kaffeehalle - das Kaffee Rex

... stand an der Neumattstrasse, im Bereich des heutigen Einkaufzentrum.

In der Kaffeehalle, später Kaffe 'Rex' stand einer der ersten Fernseher in unserem Dorf. Damals eine Attraktion für alle.

Wirtschaft zum Kluserstübli

... an der Pfeffingerstrasse 3

'Kluserstübli'. Eine legendäre Beiz mit Tradition. Mancher Pfeffinger kehrte hier auf dem Heimweg zu einem, oft längerem, Zwischenhalt ein.

Restaurant zur Klus / Casino

... stand an der Klusstrasse 12

Das Restaurant 'zur Klus', auch 'Casino' genannt. Einst standen 18 Kühe im Stall. E. & H. Häring-Stegmüller führten das Restaurant 35 Jahre lang. Ein Stück Dorfgeschichte. Der Übername 'Casino' soll auf die Söhne des langjährigen Wirtepaares Ed. Häring - Stegmüller zurückgehen, die dort eingekleidet wie Oberkellner - eben wie im Basler 'Casino' - servierten.
So bleibt das 'Casino' in Erinnerung.

Restaurant zur Metzgerstube

... stand an der Ecke Hauptstrasse / Jurastrasse

Das ‘Metzgerstübli’ musste Anfangs der 1950er Jahre  zusammen mit der ‘Massschneiderei J. Bloch’ der Verbreiterung der Hauptstrasse weichen. Später wurde hier das Restaurant 'zur Rebe' gebaut.

Gasthof zum Ochsen / Hotel du Boeuf

... stand an der Ecke Hauptstrasse / Bahnhofstrasse

Der ehemalige Gasthof zum 'Ochsen' mit seiner angebauten Gartenlaube war immer eine beliebte Dorfwirtschaft. Das Bild zeigt den Gasthof in den 1920er Jahren. Die geschäftstüchtige Wirtefamilie hat ihr Angebot erweitert. Später wurden in der 'Ochsen-Garage' erste Automobile verkauft. Am Haupteingang trug das Gebäude die Jahreszahzl MDCXXXX = 1740. Das Gebäude wurde Mitte der 1960er Jahre abgebrochen. Heute steht hier das Geschäftshaus der ‘Mobiliar’.

Restaurant zur Rebe

... an der Jurastrasse 1

Das ehemalige Restaurant 'zur Rebe', aus dem Jahr 1957. Heute ist es umgebaut zu einem Geschäftshaus.

Restaurant Rössli

... stand an der Hauptstrasse, beim Linsacker

Nur alte Dokumente zeugen vom ehemaligen Restaurant 'Rössli'. Wie das Bild, entstanden um 1900,  zeigt, dass es seinen Namen zu Recht trug.

Hotel zur Sonne

... an der Unteren Kirchgasse 1

Die ‘Sonne’ gilt als die älteste Herberge in Aesch. Manches Fuhrwerk auf der Fahrt von und nach Basel machte dort Halt und wechselte das Gespann.

Ein Katzensprung: Wenn es im Salmen - später Hübeli - nichts zu trinken gab, konnte man kurzerhand in das Gasthaus zur Sonne wechseln ..

Restaurant Sternen

... stand beim Sternegässli an der Bahnhofstrasse

Heute erinnert nur noch das 'Sternegässli' an das gleichnamige Restaurant. Es wurde in den 1960er Jahren abgebrochen.

Restaurant vordere Klus

...in der Klus, Klusstrasse 178

Das ehemalige Restaurant 'Vordere Klus' der Familie Nussbaumer; lange bevor es zur 'Domain' und später zur 'Locanda' wurde. 

Restaurant zum Warteck

...stand an der Hauptstrasse, am heutigen 'Trotteplatz'

  • Dass das Restaurant Warteck einst auch als Schulhaus genutzt wurde, bezeugte der folgende Spruch am Eingang:   
    Als Schulhaus früher diente ich, hab seither viel verändert mich, zum Warteck wurde ich genannt, dem durstgen Wandrer wohlbekannt. 


  • Die Passage zwischen dem Restaurant 'zum Warteck' und der 'Masschneiderei Bloch' war einst ein enges Nadelöhr. Zu Beginn der 1950er Jahre mussten beide Liegenschaften dem wachsenden Verkehr weichen.

  • An das Restaurant Warteck erinnert der legendäre 'Warteckplatz': Hier traf sich bis Anfangs 1980er Jahre am Fasnachtsmontag jeweils Gross und Klein zum traditionellen 'Oobestraich' der 'Birspfupfer' und anderen Guggen.